Ein Geländewagen ist ein allradgetriebenes Fahrzeug mit nicht mehr als 3,5 to. zulässigem Gesamtgewicht.

Der Land Rover Defender

Der Land Rover Defender eine Automobil-Legende. Der Defender wurde vom „Land-Rover“ ab Baujahr 1990 zum Modell Land Rover Defender. Der Defender ist der geländegängigste und flexibelste Geländewagen der Automobilgeschichte und wird von dem englischen Fahrzeughersteller Land Rover gebaut.
Den Defender gab es mit verschieden Motor Varianten in diesem Baujahr.

TDI 200
TDI 300
TD5
TD4 2,4 L
TD4 2,2 L

Alle Defender haben weiterhin ein Schraubfederfahrwerk mit Starrachsen und machen Ihn weiterhin zu einem der robustesten und geländefähigsten und dauerhaltbarsten Geländewagen der Welt. Seit dem die ersten Modelle das Licht der Welt erblickt haben wurden von 1948 und 2016 wurden mehr als zwei Millionen Fahrzeuge produziert. Der Geländewagen zählt zu den Klassikern der Automobilgeschichte.

Weiter gibt es verschieden Modelvarianten beziehungsweise Baumuster

Land Rover Defender:

90 (kurzer Radstand); Station, Plane Spriegel
110 (mittlerer Radstand); Station 5-Türer, HT Hardtop 3-Türer & Doppelkabine mit Ladefläche
130 (Langer Radstand); Doppelkabine mit Ladefläche

Die Historie des Land Rover Defender

In den Anfängen entwickelte und baute das Unternehmen Rover einige Jahre später Land Rover, ab 1948 zweite Allradgetrieben Fahrzeug der Welt.
Der erste Land Rover lief unter dem Namen Serie I die anderen beiden Serie folgen in den darauffolgenden Jahren, Serie II / IIa, Serie III/ IIIa. Die vierte Serie (ab Herbst 1983) wurde zunächst unter der Bezeichnung.

Der Defender hat in Szene liebevolle Spitznamen wie z.B. Defi oder Landy, oder manche geben Ihrem Geländewagen auch Namen…

Der Land Rover Discovery Serie 2 TD5 und V8

Die Discovery Serie 2 wurde ab November 1998 von einem Alublock 4,0-Liter-V8 mit 136 kW (185 PS) Ottomotor oder wahlweise einen 2,5 Liter Td5 Dieselmotor mit 102 kW (139 PS) vorwärtsgetrieben. Im darauffolgenden Jahr (2003) erhielt er ein Upgrade auf eine 4,6-Liter-V8 Motor mit stattlichen 162 kW (220 PS), allerdings nicht auf dem deutschen Markt.

Weiterentwicklung und Modellpflege vom Discovery 2

Sicherheits-Features wie Antiblockiersystem (ABS) mit einer komplett überarbeiteten Bremsanlage wurden damals serienmäßig. Weitere technische Errungenschaften waren damals war das Active Cornering Enhancement (ACE), welches die Seitenneigung der Karosserie beim sogenannten Elch-Test ein deutlich sichereres Fahrgefühl verleihen sollte, dazu kam noch das sogenannte Self Levelling Suspension (SLS), ein Assistenzsystem, das eine automatische Niveauregulierung an der Hinterachse bewerkstelligt. Der Discovery 2 wurde mit  Traktionskontrolle ( Electronic Traction Control) auch ETC genannt, das sorgte dafür, dass wenn an einem Rad auf losem Untergrund Schlupf hatte, die Antriebskraft an die anderen Räder geleitet wird, und so Grip vorfinden. In der Länge wuchs der zweite Discovery um 6,5 cm. Der Radstand blieb jedoch gleich. Optional gab es eine dritte Sitzreihe, sodass sieben Sitze verfügbar waren. Diese hatten entweder eine serienmäßige Stoffpolsterung oder eine optional erhältliche Lederausstattung.

Modellpflege vom Discovery 2

Ende 2002 wurde der Discovery 2 einer umfangreichen Modellpflege unterzogen. Es gab einige Neuerungen wie zum Beispiel an den Scheinwerfern, die eine größere Reichweite bekamen. Ledersitze, Klimaautomatik oder elektrisch verstellbare Vordersitze gab es gegen Aufpreis. Ein Ziel, das Land Rover mit dem überarbeiteten Discovery 1 verfolgte, war die Verkaufszahlen anzukurbeln, da diese seit dem Vorgänger um 63 Prozent gefallen waren. Zu den Motoren gehörten der von Land Rover selbst entwickelte 2,5-Liter-Direkteinspritzer-Diesel mit Pumpe-Düse-Technik mit einer Leistung von 102 kW (139 PS). Der 4,0-Liter-V8 leistete 136 kW (185 PS).

Technische Informationen

Produktionszeitraum: 1998–2004
Karosserieversionen: Station Wagon

Motoren:

Ottomotoren:
4,0–4,6 Liter
(136–162 kW)

Dieselmotor:
2,5 Liter (102 kW)

Länge: 4710 mm
Breite:  1890 mm
Höhe: 1941 mm
Radstand: 2540 mm
Leergewicht: 2020–2200 kg